Wer hat denn die erste Drohne erfunden? Wann ist die Technologie entstanden?

John Brown 23-08-2023
John Brown

Drohnen, auch bekannt als unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs), sind nichts Neues. Es stimmt, dass diese Geräte jetzt beliebter und für die Verbraucher zugänglicher sind, aber die Definition einer Drohne beschränkt sich nicht auf Mehrrotoren.

Auf diese Weise kann auch ein kleines funkgesteuertes Spielzeugflugzeug als Drohne bezeichnet werden, da es nicht von einem Menschen bemannt wird. Ursprünglich wurden sie über Funkfrequenzen gesteuert, aber erst in den 80er und 90er Jahren nahmen sie die Form an, die wir heute kennen. Aber seit wann gibt es diese Technologie? Im Folgenden erfahren Sie etwas über die Geschichte der Drohnen.

Herkunft der Drohnen

Das große Genie und der Erbauer der ersten Drohne heißt Abraham Karem, er wird auch als Vater der UAV-Technologie (Unmanned Aerial Vehicles) bezeichnet und wurde 1973 in Bagdad, Irak, geboren.

Abe Karem begeisterte sich von klein auf für die Luftfahrt und hatte eine große Leidenschaft für Wissenschaft und Technik. Bereits im Alter von 14 Jahren bastelte er in der Garage seines Hauses seine ersten Modellflugzeuge.

Später, 1970, zog Karem, der bereits einen Abschluss in Luftfahrttechnik hatte, in die USA. Zu dieser Zeit baute er die erstaunlichste und erfolgreichste amerikanische Drohne in der Geschichte der Drohnen. Einige Zeit nach seinem großen Erfolg gründete Karem die Firma Landing System. In dieser Zeit entwickelte er Albatross, wobei er ausschließlich recycelte Materialien verwendete.

Nach der unglaublichen Demonstration von Albatross erhielt Karem eine Finanzierung von der DARPA (Defense Advanced Research Projects Agency), der Agentur des US-Verteidigungsministeriums, um noch fortschrittlichere Drohnen zu entwickeln.

Entwicklung von Drohnen

Obwohl die Österreicher bereits 1849 Bomben auf unbemannte Heißluftballons montierten, um sie über Venedig abzuschießen, erschien die erste Drohne in Wahrheit bereits 1907 auf dem Papier.

Zehn Jahre später, im Jahr 1917, erfuhr das Militär von dieser Technologie und entwickelte eine funkgesteuerte fliegende Bombe, die jedoch nie eingesetzt wurde.

Im Jahr 1936 wurden sie "Dynamic Remotely Operated Navigation Equipment" oder "Drone" genannt, ein Gerät, dessen Brummen an das Geräusch von Drohnenflügeln erinnert.

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Während des Zweiten Weltkriegs, im Jahr 1943, bauten die Deutschen Fritz X, eine ferngesteuerte Bombe zur Versenkung von Schiffen. Später legte das Militär mit Abe Karem den Grundstein für die Technologie, aber der wahre Boom kam in den 1990er Jahren mit der Popularisierung der Technologie und der Geburt der "handgemachten Drohnen".

Wie sehen Drohnen heute aus?

Drohnen können heute mit kleinformatigen multispektralen Luftbildkameras ausgestattet werden und sowohl Bilder der sichtbaren Umgebung als auch des Infrarotspektrums erzeugen; diese technische Fähigkeit stellt eine wichtige Ergänzung zur herkömmlichen Luftbildfotografie und sogar zu hochauflösenden Satellitenbildern dar.

Da UAVs sehr niedrig fliegen und starren, wiederholbaren Mustern folgen können, sind sie in der Lage, detaillierte Bilder mit einer Auflösung im Zentimeterbereich zu erstellen oder, noch besser, dreidimensionale Bilder zu erzeugen.

Neben der Freizeitnutzung durch viele Menschen und der professionellen Nutzung durch diejenigen, die sie für Luftaufnahmen verwenden, gibt es jetzt viele Forschungsarbeiten, um sie mit neuen Funktionen auszustatten, die bei Aufgaben helfen, die früher für Menschen gefährlich waren.

So waren beispielsweise beim Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja auf La Palma vor einigen Monaten die von Drohnen aufgenommenen Bilder entscheidend für die Kenntnis des Zustands des Gebiets, das auf dem Landweg nicht zugänglich ist. In den letzten Jahren wurden dem Einsatz von Drohnen auch futuristische Anwendungen zugeschrieben, wie etwa der Transport von Paketen.

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Heutzutage sind Drohnen sehr beliebt und für jedermann erreichbar, was durch die große Vielfalt an Modellen (einige lassen sich sogar über mobile Apps steuern und benötigen keine Fernsteuerung mehr) und Preisen belegt wird.

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